
3. Liga
IRRE SZENE IM VIDEO
„Das war dumm von mir – ich musste ihn halten!“
Das Salzburg-Derby in der Regionalliga West am Samstag war am Ende eine klare Sache. Der Bischofshofen Sportklub 1933 schlug den SV Wals-Grünau vor magerer Kulisse. Eine kuriose Szene, die auf Video festgehalten wurde, sorgte für Aufsehen. Seekirchen erkämpfte sich Punkt in Hohenems.
Wer hätte das gedacht? Das Derby in der Regionalliga West zwischen Bischofshofen und Wals-Grünau wurde am Samstag eine klare Sache. Die formstarken Hausherren aus dem Pongau gewannen vor offiziell 150 Zuschauern – sehr dürftig, vor allem für ein Derby – mit 3:0 und wiesen die ebenfalls gut aufgelegten Gäste aus dem Flachgau hochverdient in die Schranken.
Dabei sah es nach den ersten 45 Minuten so aus, als würde das Spiel am Ende in die Richtung der Grünauer gehen. „Da müssen wir führen. Dann haben wir es leider verschenkt“, sagte Trainer Bernhard Huber Rieder.
„Wir waren brutal effizient“
Die Bischofshofener Umstellungen in der Pause trugen Früchte. „Wir waren dann brutal effizient“, freute sich Coach Sean Caldwell. Erst traf Anid Hasanovic zum 1:0 (54.), dann stellte Filip Zaric die vermeintliche Vorentscheidung her – 2:0 (59.). Vermeintlich, weil die Gäste in weiterer Folge die Riesenchance zum Anschlusstreffer geschenkt bekamen.
Nach einem Foul von Goalie Mirel Kahrimanovic zeigte Schiedsrichter Andreas Peitler auf den Elfmeterpunkt. Und was folgte, war eine wirklich kuriose Szene. Der eingewechselte Tom Pertl scheiterte mit seinem Strafstoß zunächst an Kahrimanovic und knallte den Ball im Nachschuss aus wenigen Metern an die Latte. „Die Aktion war dumm von mir – ich musste den Ball halten“, sagte Goalie Kahrimanovic nach der Partie. Wohl wissend, dass ihm bei Pertls Fehlschuss auch die Glücksgöttin hold war.
Praktisch im Gegenzug sorgte Karim Hassanin für das 3:0 und die endgültige Entscheidung (81.). Mit dem vollen Erfolg kletterte der BSK auf den fünften Rang und hält nach 24 Partien bei 42 Punkten. Der SV Wals-Grünau verzeichnet bei zwei Spielen weniger 30 Punkte.
Wildes 4:4
Seekirchen war indes in Hohenems zu Gast und bei diesem Spiel kamen die anwesenden Zuschauer voll auf ihre Kosten. Die Flachgauer lagen schon nach zehn Minuten mit 2:0 in Führung, erhöhten auch nach dem Anschluss auf 3:1. Doch die Gastgeber glichen durch Treffer kurz vor und kurz nach der Pause aus. Fünf Minuten vor Schluss ging Hohenems dann sogar in Führung, doch Joker Weinbacher, der eine Minute davor eingewechselt wurde, glich für Seekirchen noch einmal aus. Am Ende stand es 4:4. „Eine Ansammlung von Fehlern auf beiden Seiten", war Seekirchens Trainer Mario Lapkalo nicht zufrieden.
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